Was macht die DGÄZ?
Erstklassiges Fortbildungsangebot

Die DGÄZ gibt ihren Mitgliedern in dem Streben nach ästhetischer Perfektion bestmögliche Unterstützung. Um eine qualitätsorientierte Patientenbehandlung zu sichern, bietet sie niedergelassenen Zahnärzten, ihren Teams und Zahntechnikern ein umfangreiches und hochwertiges Fortbildungsprogramm an:

  • das beliebte und regelmäßig ausgebuchte APW/DGÄZ Curriculum,
  • die Zertifizierung zum „Spezialist für Ästhetik und Funktion in der Zahnmedizin/ Zahntechnik“
  • und seit Ende 2011 den Masterstudiengang „Zahnmedizinische Ästhetik und Funktion“

Regelmäßig stattfindende Ästhetische Foren fördern zusätzlich den interdisziplinären Austausch
Ihre Vorträge, Kurse und Seminare bietet die DGÄZ in Kooperation mit unterschiedlichen Einrichtungen und Instituten an. Sie werden regelmäßig von renommierten Referenten an wechselnden Veranstaltungsorten im In- und Ausland durchgeführt und sind zugleich eine hervorragende Plattform für die fachspezifische Diskussion.

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Bensheimer Arbeitskreis
Erfahrungsaustausch zwischen Praktikern

Der „Bensheimer Arbeitskreis“ ist ein fester Begriff für Funktionslehre in der zahnmedizinisch/zahntechnischen Fachwelt. Maßgeblich ins Leben gerufen wurde er in den 1990er Jahren von ZT Dieter Schulz, einem Schüler von Michael Heinz Polz. Das herausragende Merkmal dieses Arbeitskreis besteht im unvoreingenommenen Erfahrungsaustausch zwischen Praktikern beider Disziplinen. Viele Ideen und Richtlinien zur Herstellung von funktionsgerechtem Zahnersatz sind hier entstanden.

Dieter Schulz verstarb 2017. Sein geistiges Erbe wird durch die Mitglieder weltweit aufrecht erhalten und in seinem Geiste weitergeführt.

Im Kern besagt die Funktionslehre, dass alle Teile des Kausystems funktionellen Parametern untergeordnet sind. Zahnform, Kauflächen, Kaubewegung und die eingebundenen Strukturen funktionieren in Natura als perfektes Ganzes, um den Organismus beständig mit den benötigten (Mikro-)Nährstoffen versorgen zu können.
Keine zahntechnisch hergestellte Versorgung funktioniert mittel- bis langfristig, wenn die grundsätzlichen Regeln aus Anatomie und Bewegungsabläufen nicht exakt übernommen und in funktionell störungsfreien Zahnersatz überführt werden.

Dennoch: Nach heutigem Wissensstand ist immer noch nicht abschließend geklärt, wie sich der Unterkiefer tatsächlich gegen den Oberkiefer bewegt. Und zwar die kurzwegigen Strecken, die die Kondylen während des aktiven Kauvorgangs im Nahbereich vollziehen.
Die Limitation der Bewegungsmöglichkeiten mechanischer Kausimulatoren (Artikulatoren) ist dabei das Eine, die korrekte Erfassung und Übertragung eines individuellen Kaumusters -das Andere.

Hierzu bedarf es weiterhin gemeinsamer wissenschaftlicher und praktischer Zusammenarbeit vieler (dental-) medizinisch ausgerichteter Disziplinen.

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Veröffentlichungen zur Funktionslehre
Funktionslehre auf dem Prüfstand

(in „Quintessenz Zahntechnik“ und „Das Dentallabor“ – Autor: Achilles Iatropoulos)
Thema/Titel: Funktionslehre auf dem Prüfstand – Neuausrichtung des Kausystems

Inhalt:

  1. Analyse und Neuvermessung der Schädelanatomie; Abgleich mit dem aktuellen Wissensstand
    zur Funktionslehre.
  2. Metaanalyse des historisch überlieferten und tradiert vermittelten Wissens funktioneller
  3. Festlegung und Korrektur anatomischer Fixpunkte und Ebenen im Kausystem.
  4. Korrektur der Sichtweise auf die Abhängigkeiten im kaufunktionellen und kondylaren
  5. Korrektur der bisherigen Annahmen zur arbeitsseitigen Bennett-Bewegung.
  6. Beurteilung der Übereinstimmung und Umsetzung zwischen natürlichen, anatomischen
    Bewegungsabläufen im KG und der kondylaren Bewegungsmechanik heutiger Standard-
    …etc.

Resümee: Maßgebliche Parameter, die zum heutigen Standard der Funktionslehre gehören, stimmen nicht mit den statischen und dynamischen Prinzipien der menschlichen Schädelanatomie überein. Gründe dafür liegen maßgeblich in der Art und Weise der (tradierten) Wissensvermittlung, die sich über die Jahrzehnte hinweg über Zugangs- und Meinungsmonopole (sowie der stark eingeschränkten publizistischen Möglichkeiten bis ca. 1985) manifestieren konnte.

„Das Bild, welches wir von den funktionellen Abläufen des Kausystems haben, stimmt de facto nicht mit den evolutionären Grundprinzipien überein: Überleben, Anpassung, Regeneration, Schutz.“

Hinweis:
Teile von Bildinhalten der aufgeführten Artikel unterliegen dem Urheberrecht Dritter. Sie sind in den jeweiligen Artikeln als Zitat markiert und dienen ausschließlich der Veranschaulichung von Zusammenhängen im Sinne eines ´direkten Vergleiches´ für die wissenschaftliche Diskussion.

Das Herunterladen der PDFR-Dateien ist ausschließlich für private Zwecke zugelassen.

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Veröffentlichungen zur Funktionslehre
Funktionslehre auf dem Prüfstand

(in „Quintessenz Zahntechnik“ und „Das Dentallabor“ – Autor: Achilles Iatropoulos)
Thema/Titel: Funktionslehre auf dem Prüfstand – Neuausrichtung des Kausystems

Inhalt:

  1. Analyse und Neuvermessung der Schädelanatomie; Abgleich mit dem aktuellen Wissensstand
    zur Funktionslehre.
  2. Metaanalyse des historisch überlieferten und tradiert vermittelten Wissens funktioneller
  3. Festlegung und Korrektur anatomischer Fixpunkte und Ebenen im Kausystem.
  4. Korrektur der Sichtweise auf die Abhängigkeiten im kaufunktionellen und kondylaren
  5. Korrektur der bisherigen Annahmen zur arbeitsseitigen Bennett-Bewegung.
  6. Beurteilung der Übereinstimmung und Umsetzung zwischen natürlichen, anatomischen
    Bewegungsabläufen im KG und der kondylaren Bewegungsmechanik heutiger Standard-
    …etc.

Resümee: Maßgebliche Parameter, die zum heutigen Standard der Funktionslehre gehören, stimmen nicht mit den statischen und dynamischen Prinzipien der menschlichen Schädelanatomie überein. Gründe dafür liegen maßgeblich in der Art und Weise der (tradierten) Wissensvermittlung, die sich über die Jahrzehnte hinweg über Zugangs- und Meinungsmonopole (sowie der stark eingeschränkten publizistischen Möglichkeiten bis ca. 1985) manifestieren konnte.

„Das Bild, welches wir von den funktionellen Abläufen des Kausystems haben, stimmt de facto nicht mit den evolutionären Grundprinzipien überein: Überleben, Anpassung, Regeneration, Schutz.“

Hinweis:
Teile von Bildinhalten der aufgeführten Artikel unterliegen dem Urheberrecht Dritter. Sie sind in den jeweiligen Artikeln als Zitat markiert und dienen ausschließlich der Veranschaulichung von Zusammenhängen im Sinne eines ´direkten Vergleiches´ für die wissenschaftliche Diskussion.

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Bensheimer Arbeitskreis
Erfahrungsaustausch zwischen Praktikern

Der „Bensheimer Arbeitskreis“ ist ein fester Begriff für Funktionslehre in der zahnmedizinisch/zahntechnischen Fachwelt. Maßgeblich ins Leben gerufen wurde er in den 1990er Jahren von ZT Dieter Schulz, einem Schüler von Michael Heinz Polz. Das herausragende Merkmal dieses Arbeitskreis besteht im unvoreingenommenen Erfahrungsaustausch zwischen Praktikern beider Disziplinen. Viele Ideen und Richtlinien zur Herstellung von funktionsgerechtem Zahnersatz sind hier entstanden.

Dieter Schulz verstarb 2017. Sein geistiges Erbe wird durch die Mitglieder weltweit aufrecht erhalten und in seinem Geiste weitergeführt.

Im Kern besagt die Funktionslehre, dass alle Teile des Kausystems funktionellen Parametern untergeordnet sind. Zahnform, Kauflächen, Kaubewegung und die eingebundenen Strukturen funktionieren in Natura als perfektes Ganzes, um den Organismus beständig mit den benötigten (Mikro-)Nährstoffen versorgen zu können.
Keine zahntechnisch hergestellte Versorgung funktioniert mittel- bis langfristig, wenn die grundsätzlichen Regeln aus Anatomie und Bewegungsabläufen nicht exakt übernommen und in funktionell störungsfreien Zahnersatz überführt werden.

Dennoch: Nach heutigem Wissensstand ist immer noch nicht abschließend geklärt, wie sich der Unterkiefer tatsächlich gegen den Oberkiefer bewegt. Und zwar die kurzwegigen Strecken, die die Kondylen während des aktiven Kauvorgangs im Nahbereich vollziehen.
Die Limitation der Bewegungsmöglichkeiten mechanischer Kausimulatoren (Artikulatoren) ist dabei das Eine, die korrekte Erfassung und Übertragung eines individuellen Kaumusters -das Andere.

Hierzu bedarf es weiterhin gemeinsamer wissenschaftlicher und praktischer Zusammenarbeit vieler (dental-) medizinisch ausgerichteter Disziplinen.

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Funktionslehre auf dem Prüfstand

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Thema/Titel: Funktionslehre auf dem Prüfstand – Neuausrichtung des Kausystems

Inhalt:

  1. Analyse und Neuvermessung der Schädelanatomie; Abgleich mit dem aktuellen Wissensstand
    zur Funktionslehre.
  2. Metaanalyse des historisch überlieferten und tradiert vermittelten Wissens funktioneller
  3. Festlegung und Korrektur anatomischer Fixpunkte und Ebenen im Kausystem.
  4. Korrektur der Sichtweise auf die Abhängigkeiten im kaufunktionellen und kondylaren
  5. Korrektur der bisherigen Annahmen zur arbeitsseitigen Bennett-Bewegung.
  6. Beurteilung der Übereinstimmung und Umsetzung zwischen natürlichen, anatomischen
    Bewegungsabläufen im KG und der kondylaren Bewegungsmechanik heutiger Standard-
    …etc.

Resümee: Maßgebliche Parameter, die zum heutigen Standard der Funktionslehre gehören, stimmen nicht mit den statischen und dynamischen Prinzipien der menschlichen Schädelanatomie überein. Gründe dafür liegen maßgeblich in der Art und Weise der (tradierten) Wissensvermittlung, die sich über die Jahrzehnte hinweg über Zugangs- und Meinungsmonopole (sowie der stark eingeschränkten publizistischen Möglichkeiten bis ca. 1985) manifestieren konnte.

„Das Bild, welches wir von den funktionellen Abläufen des Kausystems haben, stimmt de facto nicht mit den evolutionären Grundprinzipien überein: Überleben, Anpassung, Regeneration, Schutz.“

Hinweis:
Teile von Bildinhalten der aufgeführten Artikel unterliegen dem Urheberrecht Dritter. Sie sind in den jeweiligen Artikeln als Zitat markiert und dienen ausschließlich der Veranschaulichung von Zusammenhängen im Sinne eines ´direkten Vergleiches´ für die wissenschaftliche Diskussion.

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